Klaus Barbie – Begegnung mit dem Bösen

© Sebatian Hoppe

Wann

Von Leonhard Koppelmann
Regie und Bühne: Leonhard Koppelmann, Mitarbeit Bühne: Ria Papadopoulou, Kostüm: Saskia Schneider
70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz und dem Ende des Zweiten Weltkriegs gilt es erneut, sich mit den Tätern auseinanderzusetzen. Einer von ihnen ist Klaus Barbie, Gestapokommandant von Lyon. Nach dem Krieg floh Barbie wie viele andere Nazigrößen über die sogenannte „Rattenlinie“ nach Südamerika. Jahrzehntelang lebte er unbescholten als erfolgreicher Geschäftsmann und half mit seinem Wissen südamerikanischen Diktatoren bei der Verfolgung von Regimegegnern. Außerdem war er Agent des BND und lieferte Informationen aus erster Hand. Seit den 70er Jahren war ihm das deutsch-französische Ehepaar Klarsfeld hartnäckig auf den Fersen. Aber erst 1983 wurde Barbie von der peruanischen Regierung nach Frankreich ausgeliefert, wo er vier Jahre später wegen zahlreicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt wurde. Barbie zeigte auch in seinem Prozess weder Reue noch Mitleid mit seinen Opfern.
Das Stück basiert auf dem preisgekrönten WDR-Hörspiel „Klaus Barbie – Begegnung mit dem Bösen“ (WDR 5), das Regisseur Koppelmann ausgehend von den Recherchen von Peter F. Müller realisierte.


Veranstaltungsort
Theater Gütersloh, Theater, Hinterbühne
Barkeystraße 15
33330 Gütersloh
Preis
15,- €
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Kategorien
Kunst und Kultur
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