Loreley (Sinking Ships)

© Kai Uwe Oesterhelweg Barthold Torpai

Wann

Tragikomisches Singspiel von Fink Kleidheu, Tilman Rammstedt (Liedtexte) und Svavar Knútur (Musik)
Theater Gütersloh/Ruhrfestspiele Recklinghausen
Uraufführung
Regie: Christian Schäfer, Bühne: Jörg Zysik, Kostüme: Anna Sun Barthold Torpai
Es spielen: Christine Diensberg, Lucie Mackert, Fabian Baumgarten, Svavar Knútur
„Loreley (Sinking Ships)“ erzählt das Leben der Lily Herrgott als turbulenten Trip, als Irrfahrt und atemloses Abenteuer. Das  beginnt, wie so manches Mal bei behüteten Mädchen aus Baden-Württemberg, mit dem Ausbruch aus der Familie, mit Liebestaumel und  Revolte. Die geht dann aber gleich ganz furchtbar schief, ein virtu-eller Hacker angriff führt zu einer sehr realen Katastrophe. Und Lily flieht – immer den mächtigen Fluss entlang, über alle Grenzen von Zeit und Raum.
Nach „Island One Way“ (2014) und „Der letzte Cowboy“ (2016) kommt auch das letzte Kapitel von Fink Kleidheus Trilogie, „gewidmet den unsteten Sinn-suchenden unserer Zeit“, in Kooperation mit den Ruhrfestspielen Recklinghau-sen zur Uraufführung. Diesmal mit im Boot: Bachmann-Preis träger Tilman Rammstedt, der die Liedtexte für den Soundtrack von Svavar  Knútur ge-schrieben hat. Ein Soundtrack, der den märchenhaft-melancholischen Rhein- Barden ebenso bedient wie die abgehalfterten Möchtegern-„Rammstein“. Die Musik bindet und hält sie alle zusammen, Typen, Orte, Geschichten, zwi-schen denen die Protagonistin herumtaumelt wie im Rausch. Der Rhythmus der Ballade trägt den Zuschauer mit sich, und all die Figuren und Schick-sale, die auftauchen und vorbeiziehen, sind wie Treibholz auf einem großen, unbeirrbaren Strom.
Mit Unterstützung von:


Veranstaltungsort
Theater Gütersloh, Theatersaal
Barkeystraße 15
33330 Gütersloh
Preis
21,-/28,- €
Weitere Informationen
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Kategorien
Kunst und Kultur
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