Konstellationen

© Daniel Devecioglu

Wann

Schauspiel von Nick Payne, Deutsch von Corinna Brocher
Regie: Antoine Uitdehaag, Ausstattung: Momme RöhrbeinEs spielen Suzanne von Borsody, Guntbert Warns
Marianne ist Quantenphysikerin, Roland ist Imker. Ihre Liebesgeschichte von der anfänglichen Leidenschaft über den ersten Seitensprung bis hin zum „… dass der Tod euch scheidet" könnte ein übliches Beziehungsdrama sein, würde nicht Mariannes Forschungsgebiet auf überraschende Weise die Handlungsentwicklung bestimmen: Angenommen, es gäbe eine unüberschaubare Anzahl von Paralleluniversen, die sich bei jeder gefällten Entscheidung weiter verzweigen, so würde auch  unser Leben in unendlich vielen Varianten existieren.
Dieser Theorie folgend, entwickelt der Autor Nick Payne eine originelle Dramaturgie für „Konstellationen“. Er erzählt dasselbe Geschehen immer wieder anders. Er springt in den einzelnen Szenen zurück und probiert alternative Entwicklungen aus. So kann es passieren, dass sich Marianne und Roland in einer Variante ihrer ersten Begegnung so unsympathisch sind, dass sie es nur zwei Minuten miteinander aushalten. Es scheint, als müsste sich das Paar erst durch einige Universen hindurch, an verkorksten Anfängen und falschen Abzweigungen vorbeitasten, bis sie bei ihrer gemeinsamen Geschichte ankommen. Diese erscheint uns dann erstaunlicherweise als die ultimative und paradigmatische Liebesgeschichte schlechthin.


Veranstaltungsort
Theater Gütersloh, Theatersaal
Barkeystraße 15
33330 Gütersloh
Preis
21,-/28,- €
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Kategorien
Kunst und Kultur
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