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URL:http://veranstaltungen-gt.de/events/view/9887
LOCATION:Theater Gütersloh
SUMMARY:K.
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DESCRIPTION:Sein ganzes Leben hat Franz Kafka mit der Frage gerungen\, was 
 sein Jüdischsein für ihn bedeutet. Aufgewachsen in einer assimilierten F
 amilie verband er die Synagogenbesuche eher mit Zwang. Die religiösen Reg
 eln befremdeten ihn mindestens genauso\, wie sie ihn faszinierten. Kaum ve
 rwunderlich\, dass es vielmehr die jüdische Kultur\, genauer gesagt: das 
 Theater in jiddischer Sprache war\, welches Kafka den ersten Anstoß gab\,
  sich dem Judentum zu nähern. Kafka besuchte regelmäßig die Aufführung
 en einer ostjüdischen Theatergruppe. Ihre tragikomische Erzählweise\, di
 e Vermischung von Gesang\, Tanz\, Drama und der selbstverständliche Umgan
 g mit dem Jiddischen beeinflussten nachweislich sein Schreiben. Vor diesem
  Hintergrund inszeniert Barrie Kosky Kafkas berühmtesten Roman „Der Pro
 zess“ und weitere Texte als Auseinandersetzung mit Kafkas Judentum auf D
 eutsch\, Jiddisch\, Hebräisch\, jeweils mit deutschen Untertiteln\, und 
 – natürlich – mit viel Musik! \n\nRegie: Barrie Kosky\, Musikalische 
 Leitung: Adam Benzwi\, Bühne und Kostüme: Katrin Lea Tag\, Choreografie:
  Mariana Souza\, Video: Eric Dunlap\, Licht: Ulrich Eh\, Dramaturgie: Siby
 lle Baschung\n\nEs spielen: Constanze Becker\, Paul Herwig\, Martin Rentzs
 ch\, Joyce Sanhá\, Alma Sadé\, Gabriel Schneider\, Alexander Simon\, Kat
 hrin Wehlisch Stephan Genze (Schlagzeug)\, Otwin Zipp (Kontrabass\, Posaun
 e\, Tuba)\, Adam Benzwi (Klavier)\, James Scannell (Holzbläser)\, Ralf Te
 mplin (Gitarren)\, Gabriel Rosenbach (Trompete)\, Daniela Braun (Geige)\n\
 n„Es ist\, auch dank der tollen sieben Mitspieler\, so absurd wie packen
 d und vergnüglich: ein ganz besonders jüdischer\, von orthodoxen Rabbis 
 umtänzelter Kafka/K. tritt uns erstaunlich nahe\; gerade jetzt\, in einem
  Klima des wieder wachsenden Antisemitismus.“ (WELT)\n\nIn einer Fassung
  von Sibylle Baschung\, Adam Benzwi und Barrie Kosky \nUnter Verwendung vo
 n Texten aus „Der Prozess“\, „Ein Hungerkünstler“\, „Das Urteil
 “\, „In der Strafkolonie“ sowie aus Kafkas Tagebüchern und Aphorism
 en \n\nUm YouTube/Vimeo Videos sehen zu können\, müssen Sie die jeweilig
 en Dienste in den Datenschutzeinstellungen aktivieren/Datenschutzeinstellu
 ngen anpassen.
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 sein Jüdischsein für ihn bedeutet. Aufgewachsen in einer assimilierten F
 amilie verband er die Synagogenbesuche eher mit Zwang. Die religiösen Reg
 eln befremdeten ihn mindestens genauso\, wie sie ihn faszinierten. Kaum ve
 rwunderlich\, dass es vielmehr die jüdische Kultur\, genauer gesagt: das 
 Theater in jiddischer Sprache war\, welches Kafka den ersten Anstoß gab\,
  sich dem Judentum zu nähern. Kafka besuchte regelmäßig die Aufführung
 en einer ostjüdischen Theatergruppe. Ihre tragikomische Erzählweise\, di
 e Vermischung von Gesang\, Tanz\, Drama und der selbstverständliche Umgan
 g mit dem Jiddischen beeinflussten nachweislich sein Schreiben. Vor diesem
  Hintergrund inszeniert Barrie Kosky Kafkas berühmtesten Roman „Der Pro
 zess“ und weitere Texte als Auseinandersetzung mit Kafkas Judentum auf D
 eutsch\, Jiddisch\, Hebräisch\, jeweils mit deutschen Untertiteln\, und 
 – natürlich – mit viel Musik! \n\nRegie: Barrie Kosky\, Musikalische 
 Leitung: Adam Benzwi\, Bühne und Kostüme: Katrin Lea Tag\, Choreografie:
  Mariana Souza\, Video: Eric Dunlap\, Licht: Ulrich Eh\, Dramaturgie: Siby
 lle Baschung\n\nEs spielen: Constanze Becker\, Paul Herwig\, Martin Rentzs
 ch\, Joyce Sanhá\, Alma Sadé\, Gabriel Schneider\, Alexander Simon\, Kat
 hrin Wehlisch Stephan Genze (Schlagzeug)\, Otwin Zipp (Kontrabass\, Posaun
 e\, Tuba)\, Adam Benzwi (Klavier)\, James Scannell (Holzbläser)\, Ralf Te
 mplin (Gitarren)\, Gabriel Rosenbach (Trompete)\, Daniela Braun (Geige)\n\
 n„Es ist\, auch dank der tollen sieben Mitspieler\, so absurd wie packen
 d und vergnüglich: ein ganz besonders jüdischer\, von orthodoxen Rabbis 
 umtänzelter Kafka/K. tritt uns erstaunlich nahe\; gerade jetzt\, in einem
  Klima des wieder wachsenden Antisemitismus.“ (WELT)\n\nIn einer Fassung
  von Sibylle Baschung\, Adam Benzwi und Barrie Kosky \nUnter Verwendung vo
 n Texten aus „Der Prozess“\, „Ein Hungerkünstler“\, „Das Urteil
 “\, „In der Strafkolonie“ sowie aus Kafkas Tagebüchern und Aphorism
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